• Dekubitus (Wundliegen, Druckgeschwür) - richtige Lagerung ist wichtig

    Vermeiden Sie das Wundliegen von Patienten!

  • Dekubitus durch fehlende Mobilität

    Risikofaktor: dauerhafte, fehlende Mobilität! 

  • Dekubitus: Flüssigkeitsmangel vermeiden

    Flüssigkeitsmangel vermeiden!

Wundbehandlung: Dekubitus (Druckgeschwür)
  1. Ursache: Dekubitus
  2. Diagnose: Dekubitus
  3. Hinweise: Dekubitus

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Liebe/r Patient/in, liebe Angehörige,

auf dieser Informationsseite möchten wir Ihnen erklären, was ein Dekubitus (Druckgeschwür) ist und wie Sie eine Heilung aktiv unterstützen können.

Wie kommt es zu einem Dekubitus?

Sobald Gewebe zwischen Auflage (z.B. Matratze) und Knochen gepresst wird, werden die feinen Blutgefäße in der Haut abgedrückt und es kommt somit zu einer Sauerstoffunterversorgung im Gewebe. Ursache: längerfristiges Verweilen in einer Position, vor allem durch Bewegungseinschränkungen. Gefährdete Körperstellen: besonders überall dort, wo Haut direkt über den Knochen verläuft und keine Muskel oder Fettpolster vorhanden sind. Folgen: durch eine Sauerstoffunterversorgung kommt es zum Absterben der Gewebezellen.

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Woran erkennen Sie einen Dekubitus?

=Hautrötungen, die auch bei Druckentlastung nicht verschwinden Ein Fingertest zeigt, dass sich die Rötung nicht wegdrücken lässt, in diesem Fall liegt ein Dekubitus der Kategorie 1 vor.

Mögliche Risikofaktoren für die Entstehung können: allgemeiner Bewegungsmangel, keine selbstständige Lageveränderung (Lähmungen und/ oder Bettlägerigkeit), eingeschränkte Körperwahrnehmung, verminderte Flüssigkeitsaufnahme, Mangelernährung oder Inkontinenz sein.

Was sollte beachtet werden, wenn Sie einen Dekubitus haben?

Achten Sie auf eine Freilagerung (Spezialmatratze, Lagerungshilfsmittel) und vermindern Sie somit den Druck der betroffenen Stelle. Veranlassen Sie eine phasen- und patientengerechte Wundversorgung durch ein qualifiziertes Wundmanagement. Fragen Sie hierzu Ihren Hausarzt und nehmen Sie dann mit uns (Curatio & Care Wundmanagement) Kontakt auf. Auch eine ausgewogenen Ernährung (Vitamine, Eiweiß, Spurenelemente…) kann den Heilungsprozess aktiv unterstützen. Auf Folgendes sollte verzichtet werden, wie zum Beispiel: Melkfett, Zinkpaste/- salbe, Franzbranntwein, Pferdesalbe, Vaseline, Sitzringe, Felle, Fellschuh, . . .

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Sie sollten bei einem Dekubitus (Druckgeschwür) darauf achten, dass:

  • Sie sich so oft wie möglich bewegen
  • Sie einseitige Liege- und Sitzpositionen vermeiden
  • Sie sich ausgewogen ernähren
  • Sie genügend Flüssigkeit zu sich nehmen
  • Sie niemals auf der Wunde sitzen oder liegen
  • Sie Ihr Gewicht im Normbereich halten
  • Ihre Hautreinigung mit klarem Wasser, evtl. Zusatz von seifenfreien Waschlotionen (Syndets) durchgeführt wird
  • Eine Pflege mit Wasser- in- Öl- Lotionen durchgeführt wird

Bei einer nicht wegdrückbaren Rötung suchen Sie bitte einen Arzt auf oder sprechen Sie Ihr Pflegepersonal an.

Patientenversorgung bei Wunden

Wundmanagement für Ärzte / Arztpraxen

Wundmanagement für Ärzte / Arztpraxen

 

Beispiel Wundverlauf Dekubitus:4 Monate von Aufnahme bis Epithelisierung des bettlägerigen Patienten

Abbildung Dekubitus am Tag der Aufnahme - der Wundbehandlung Abbildung Dekubitus ca. nach ca. 2 Monate der Wundtherapie durch Curatio & Care Wundmagement Abbildung Dekubitus nach Abschluss der Wundbetreuung duch Curatio & Care Wundmanagement

Curatio & Care Wundmanagement Berlin und Brandenburg

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