• Diagnose: diabetischer Fuß

    Diabetischer Fuß - Was nun?

  • Körperstellen: diabetischer Fuß

    gefährdete Körperstellen

  • Ernährung: diabetischer Fuß

    diabetesgerechte, ausgewogene Ernährung

  • Fusspflege: diabetischer Fuß

    So nicht: trockene Haut & Hornhaut vermeiden!

Wundbehandlung: diabetischer Fuß
  1. Diagnose
  2. Körperstellen
  3. Fußpflege
  4. Tipps

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Liebe/r Patient/in, liebe Angehörige,

auf dieser Informationsseite möchten wir Ihnen erklären, was ein diabetisches Fußsyndrom (diabetischer Fuß) ist und wie Sie eine Heilung aktiv unterstützen können.

Was ist ein diabetisches Fußsyndrom?

Beim diabetischen Fußsyndrom handelt es sich um typische Verletzungen und Schäden (Nerven und Gefäße) am Fuß bei Patienten mit einer Diabetesgrunderkrankung.

  • Polyneuropathie, dies ist eine Schädigung der Nerven, die ein vermindertes Schmerz- und Temperaturempfinden auslösen.
  • pAVK, (periphere, arterielle Verschlusskrankheit) dies ist eine Durchblutungsstörung (kalte, blasse Füße, eingeschränkte Gehstrecke= „Schaufensterkrankheit“).

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Was sollte beachtet werden, wenn Sie ein diabetischen Fuß haben?

  • Eine frühzeitige diagnostische Abklärung durch den Arzt
  • Eine optimale Blutzuckereinstellung
  • Eine sofortige Druckentlastung der Füße
  • Bei schon vorhandenen Wunden sollte eine regelmäßige und konsequente Wundbehandlung unter qualifizierter Aufsicht erfolgen

Gefährdete Körperstellen bei einem diabetischen Fußsyndrom

Die häufigsten Stellen an den Füßen sind die Zehen, der Fußballen und die Ferse.

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Wie sollte die Fußpflege bei einem diabetischen Fuß erfolgen

Eine gute Fußpflege ist notwendig, um dem diabetischen Fußsyndrom vorzubeugen und/oder um frühzeitig Veränderungen wahrzunehmen (z.B. Blasen, Verhornungen, Druckstellen, Schwielen, Fußdeformierungen, Einblutungen, Nageleinwachsungen, Pilzbefall, Verletzungen, Risse…)

  • Tägl. Inspektion der Füße evtl. mit Hilfe eines Handspiegels
  • Tägl. Haut-, Fuß-, Nagelpflege, (Wassertemperatur 30- 35°C), Zehenzwischenräume trocken und sauber halten, keine Schere benutzen- feilen!
  • Bei trockener Haut, Hautcreme mit Urea (Harnstoff) benutzen; nicht in den Zehenzwischenräumen!
  • Regelmäßige Hornhautentfernung mittels Bimsstein, b.B durch Podologie
  • Nicht barfuß oder auf Socken laufen
  • Permanente Druckentlastung durch passendes Schuhwerk
  • Tägl. Schuh- Inneninspektion auf Fremdkörper (z.B. Steine)
  • Baumwollsocken ohne eindrückende Nähte und einschnürende Gummis
  • Keine Hühneraugenpfl aster verwenden (ätzende Substanzen)
  • Keine Wärmflaschen/Heizkissen verwenden (Verbrennungsgefahr)

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Hinweise zur Ernährung beim diabetischen Fuß

  • Achten Sie auf eine diabetesgerechte, ausgewogene Ernährung
  • Nehmen Sie genügend (1,5-2Liter) Flüssigkeit zu sich
  • Ggf. ist eine Diabetikerberatung und/oder Diabetikerschulung sinnvoll

Weitere nützliche Tipps zum Thema diabetischer Fuß

Sie sollten darauf achten, dass:

  • Ihr Blutzucker optimal eingestellt ist
  • Ihr Blutdruck im Normbereich ist
  • Sie das Rauchen aufgeben
  • Sie sich regelmäßig bewegen
  • Sie Ihre Füße regelmäßig inspizieren und pflegen
  • Sie sich ausgewogen ernähren
  • dass Sie sich regelmäßig ärztlich untersuchen lassen

Patientenversorgung bei Wunden

Wundmanagement für Ärzte / Arztpraxen

Wundmanagement für Ärzte / Arztpraxen

Beispiel Wundverlauf Diabetischer Fuß: 3 Monate von Aufnahme bis Epithelisierung

Abbildung Diabetischer Fuß am Tag der Aufnahme der WundbehandlungAbbildung Diabetischer Fuß ca. nach 1,5 Monate der WundtherapieAbbildung Diabetischer Fuß nach 3 Monate der Wundbetreuung duch Curatio & Care Wundmanagement

Curatio & Care Wundmanagement Berlin und Brandenburg

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